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Bernhard Walch GmbH
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Die Öl-HeizungSauberer als man denkt…

Fast 6 Millionen Ölheizungen sind in Deutschland derzeit verbaut. Auch die Ölheizung hat innerhalb der letzten Jahre große technische Weiterentwicklungen durchlaufen und ist über die Niedertemperatur- zum Stand der Brennwerttechnik gelangt. Ölheizungen sind sehr gut mit regenerativen Energiequellen zu verbinden.

Platzbedarf

Natürlich benötigt eine Ölheizung einen Tank für den Rohstoff Heizöl, der intervallweise zu beziehen ist. Der Kessel selbst, mit Regelung und Brenner, benötigt kaum mehr als ca. einen Quadratmeter Platz. Für ein neu zu errichtendes Heizöllager gibt es genaue gesetzliche Vorschriften zu beachten, um den gesetzlichen Regeln für den Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten gerecht zu werden. Dies kann den Platzbedarf noch einmal erhöhen.

Rohstoff Öl / Preisentwicklung

Entgegen der allgemeinen Meinung verbrennt eine Ölheizung effizient und mit wenigen Schadstoffen. Da Öl aber nicht unendlich auf der Welt vorhanden ist, wird der Preis früher oder später steigen. Der Preis für Öl hat in der Vergangenheit bereits deutlich zugelegt. Ein Vorteil ist jedoch, dass die Möglichkeit der Bevorratung besteht, wenn der Preis kurzzeitig fällt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Sie höchstens 5.000 Liter Heizöl lagern dürfen. Da Öl importiert wird, besteht eine Abhängigkeit von Exportländern, was sich auf den Preis auswirken kann. Doch auch bei Öl gibt es Alternativen, wie zum Beispiel Bio-Heizöl. Neben Ölsorten, die bestimmte Anteile Biodiesel (3-15%) enthalten, gibt es außerdem rein pflanzliches Bioheizöl. Dieses ist CO²-neutral sowie biologisch abbaubar, sein Anbau ist jedoch nicht zwingend umweltfreundlich. Es wird voraussichtlich nie möglich sein, den Gesamtbedarf für Öl hiermit zu decken. Zudem darf Bioheizöl nur in speziellen Tanks gelagert werden.

Wartung und Betriebskosten

Genau wie bei der Gasheizung, sollten Sie auch bei einer Ölheizung immer auf ein Gerät mit Brennwerttechnik bestehen. Bei Ölbrennwertkesseln ist weiterhin eine jährliche Überprüfung durch den Schornsteinfeger nötig. Messungen erfolgen bei Anlagen mit einem Alter bis zu zwölf Jahren alle drei Jahre. Außerdem sollten von einem Fachmann jährliche Wartungen für die Geräte erfolgen, die über die Überprüfungen hinausgehen. Das sorgt für Einsparung beim Brennstoffverbrauch und verhilft den Anlagen zu einer längeren Lebensdauer.

Kondensat

Bei aktuellen Brennwertkesseln bildet sich durch die Ölverbrennung nach einer Weile Kondensat. Dieses muss nach gängigen Richtlinien entsorgt werden.

Bei Geräten bis 200 KW kann dies in einem Mindest-Mischverhältnis von 1:20 über das Abwasser entsorgt werden. Voraussetzung dafür ist ein geeignetes Abwasserleitungs-System.

Abgasableitung

Bei einem Ölbrennwertkessel werden die Abgase bereits im Kessel auskondensiert. Das führt zur Entnahme der Kondensationswärme, die dann zusätzlich als Heizenergie genutzt wird.

Durch die fehlende Wärme fehlt den Abgasen nun der natürliche Auftrieb. Somit können sie unter Umständen nicht mehr über einen bisher genutzten Schornstein nach oben entweichen. Wenn das der Fall ist, muss der Schornstein saniert oder eine andere Abgasableitung eingerichtet werden.

Sonstige Informationen

Durch die Nutzung von Fußboden- oder Flächenheizungen lässt sich der Einspareffekt durch Brennwertkessel leicht erhöhen.

Weihnachten 2016
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